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Svens Top 10-Alben 2004

Sven hört Musik

Als Music-Addict möchte ich es mir nicht nehmen lassen, meine Top 10-Alben des vergangenen Jahres hier aufzulisten.


Besonders auffällig ist, dass ich im letzten Jahr mehr Hip Hop gehört habe, als in den Jahren zuvor. Das liegt wohl daran, dass Pop von der Insel einfach nicht mehr das ist, was er mal für mich war: Erhaben, schön, episch, groß.

Was auch immer der Grund ist, die folgenden Alben werden auch noch 2005 von mir gehört werden:


01. Kanye West »The College Dropout« (US)
Die Überplatte des Jahres. Was sag ich? Der letzten fünf Jahre! Kein Album hab ich im letzten Jahr so oft gehört wie dieses. Thematisch passt es sowieso wie die Faust aufs Auge.


02. The Streets »A Grand Don’t Come For Free« (GB)
»Blinded by the lights« gehört wohl zu den schönsten Stücken, die Mike je geschrieben hat. Diese Melancholie in seinen Stücken suche ich zur Zeit vergeblich in Songs der von mir so hochgeschätzen Britpop-Bands.


03. Ian Brown »Solarized« (GB)
Ja Herrgott, macht dieser Mann denn nie ein schlechtes Album? Und dann endlich eine Kolaboration mit Noel Gallagher! Ian, du bist der Größte!


04. Klee »Jelängerjelieber« (D)
Von bösen Zungen als »Päarchen-Pop« bezeichnet, ist es doch eine der schönsten und besten Platten des vergangenen Jahres. Wunderbare Musik, die mir so manche Träne der Rührung in die Augen trieb. Ich steh’ dazu.


05. Brandy »Afrodisiac« (US)
Bei dieser Platte schwanke ich immer ein wenig zwischen Euphorie und Enttäuschung. Enttäuschung einerseits, weil man die Beats von Timbaland auch schon von seinen anderen Produktionen kennt, Euphorie, weil sie trotzdem immer wieder auf’s Neue sensationell sind und mich kriegen. Nur das mit dem »Clocks«-Sample hätte er lieber lassen sollen. Kickt aber trotzdem …


06. Melbeatz »Rappers Delight« (D)
Diese Platte liebe ich schon allein deswegen, weil Kanye West darauf vertreten ist. »Oh Oh« ist ein wunderschönes Stück! Der Rest der Platte steht dem in nichts nach. Ich mag sogar die sonst sinnlosen, hier aber sehr lustigen, Skits.
Die erste wahre deutsche weibliche Produzentin! Yeah!


07. Kasabian »Kasabian« (GB)
Zuerst fand ich nichts Besonderes an dieser LP. Das hatte ich bereits alles schonmal woanders gehört. »Running Battle« war das einzige Stück, was mich anfangs gnadenlos verfolgt hat. Mittlerweile hat mich die ganze Platte und ich will sie auch nicht wieder missen. Space is the place!


08. Ludacris »The Red Light District« (US)
Yeah baby, yeah! Ich mag einfach Ludacris’ Stimme, seinen Flow, die Texte, die Beats, die abgedrehten Sounds und Samples. Alle seine Alben sind der Hammer. Word.


09. Keane »Hopes And Fears« (GB)
Diese Platte habe ich gar nicht so oft gehört. Trotzdem ist sie wohl mit das Beste, was das letzte Jahr so hervorgebracht hat. Ich weiß gar nicht, was ich mehr dazu schreiben soll. Einfach schön.


10. Beastie Boys »To the 5 boroughs« (US)
Wer hätte gedacht, dass die drei altehrwürdigen Herren nochmal dermaßen fresh und zugleich oldschoolig daherkommen würden? Exciting!

Sven Hofmann

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