Svens Top 10-Alben 2007
Oh ja, (nicht nur) musikalisch gesehen, war das ein gutes Jahr! Meine Videovorstellungen dürften ja schon einen Einblick gegeben haben, was mir vergangenes Jahr besonders eingegangen ist. Allerdings sind das immer nur Momentaufnahmen – die besten Platten sind diese:
01. Maps »We Can Create« (UK)
Was für eine Platte! Offen, leichtfüßig, weitläufig, schön. Eine ganze Perlenkette, die die Jungs aus Northampton da gebastelt haben. Ein ganz und gar großartiges Debüt!
02. Radiohead »In Rainbows« (UK)
Knapp und auch nur, um es nicht allen nachzumachen – Radiohead auf Platz 2. Die Platte ist wunderschön! Alles andere wurde schonmal woanders geschrieben.
03. Stateless »Stateless« (UK)
Coldplay/Radiohead/Massive Attack meets DJ Shadow oder so ähnlich. Stateless verbinden großartigen britischen Pop mit urbanen Soundelementen, für die Kid Kanevil verantwortlich ist, dessen Stil wiederum dem von DJ Shadow gar nicht so unähnlich ist.
04. Editors »An End Has A Start« (UK)
Ich habe das Gefühl, die Editors haben noch mal einen Zahn zugelegt, was den Sound angeht. Die Hits waren auf »The Back Room« dichter gestreut, aber »An End Has A Start« erscheint mir dafür komplexer und weiter. Irgendwie.
05. Timbaland »Shock Value« (US)
Es wurde dann doch eine Pop-Platte mit gedämpft erfüllten Erwartungen. Nichtdestotrotz bleibt Timbaland King und muss schon alleine für sein Lebenswerk hier rein. »Dirt Off Your Shoulder« anyone?
06. Silversun Pickups »Carnavas« (US)
This is sooo 2006, aber diese Platte muss hier einfach mit in die Liste, weil ich sie eben durch das Video-Tennis mit dem Apfel erst 2007 entdeckt habe. Punkt. Keine Diskussion.
07. Bloc Party »A Weekend In The City« (UK)
Heidiwitzga, das geht nach vorne. Bloc Party haben den Big Sound für sich entdeckt und machen ab jetzt auf ganz dicke Hose. Das steht ihnen ausgezeichnet und bringt mich zum ausrasten. Trotzdem komme ich nicht umhin zu behaupten, dass »Jesus Walks« von Kanye West irgendwie auch Inspiration für »The Prayer« war …
08. Kanye West »Graduation« (US)
A propos, hier isser! Auch sein Sound hat sich gewandelt. Weniger erdig aber dafür mehr space. Leider auch etwas kälter, aber die Wärme kommt mit der Bombe »I wonder« zurück. Größer kann ein Song kaum sein. Wahnsinn!
Kanye West »Can’t tell me nothing«
09. UNKLE »War Stories« (UK)
Hallo James! Unser Treffen liegt schon eine Weile zurück, aber deine Platte gefällt mir immer noch sehr gut. Gemessen an dem, was du uns so erzählt hast, freue ich mich auf die Nächste sogar ein kleines bisschen mehr …
10. Common »Finding Forever« (US)
And another classic. Common schafft es mit Kanyes Hilfe ein weiteres Mal, sich ein Denkmal zu schnitzen.
Das groovt alles so sweet!
Sven Hofmann