Verlag Klaus Wagenbach Berlin
4. Quartal 2003
Die Vermarktung von Büchern und deren Autoren funktioniert heutzutage immer noch hauptsächlich über die Printmedien oder die lokale Buchhandlung.
Im Gegensatz zur Musikindustrie und deren Künstlern, gingen bisher nur wenige Buchverlage mit ihren Autoren ins Internet. Der Grund liegt darin, dass die meisten Verlage keinen konkreten Nutzen in eigenständigen Internetpräsenzen ihrer Autoren sehen. Doch auch für Autoren und deren Verlage steckt im Internet Marketingpotential.
Der Berliner Verlag Klaus Wagenbach beauftragte Sven aus diesem Grund, eine Internetpräsenz für ihren Autoren Erich Fried zu realisieren. Dass es sich hierbei um einen toten Autoren handelt, erschwerte die Aufgabe hinsichtlich der Konzeption. Die Herausforderung bestand darin, eine Website zu kreieren, die sowohl junge als auch reifere Leser anspricht und den Nutzer animiert, die Website möglichst mehrmals zu besuchen. Der Verlag bestand weiterhin auf anspruchsvoller Typografie und darauf, einzelne Bereiche der Website selbständig editieren zu können. Ebenfalls galt es eine Lösung zu finden, die es verhindert, Inhalte der Website zu kopieren, da der Verlag auf ein umfangreiches Fotoalbum Wert legte.
Aus den genannten Gründen entschied sich Sven für eine Lösung in Flash, da sich die Anforderungen des Verlags hiermit einheitlich umsetzen ließen. Die Website enthält neben erwähntem Fotoalbum die komplette Biografie Frieds, ausgewählte (ständig wechselnde) Werke, eine über den Backkatalog des Verlages hinaus reichende Bibliografie mit der Möglichkeit der Online-Bestellung aller Titel sowie ein Forum.